• 1

Heilerziehungspfleger (m/w)

Heilerziehungspfleger leisten einen besonderen Dienst in der Behindertenhilfe. Sie unterstützen Menschen mit Behinderungen bei der Arbeit in den Diakonischen Werkstätten, geben Hilfestellung und Beraten. Auch in der Wohnbetreuung sind Heilerziehungspfleger aktiv. Dank der Unterstützung durch Heilerziehungspfleger können Menschen mit Behinderungen ihr Leben so selbstbestimmt wie möglich gestalten.

Die Ausbildung zum Heilerziehungspfleger ist eine schulische Ausbildung, die durch praktische Anteile ergänzt wird. Neben mehreren Praktika ist dies vor allem das Anerkennungsjahr nach der schulischen Ausbildung. Im Anerkennungsjahr startest Du in den Beruf und kannst all die Fähigkeiten einsetzen, die Du dir in der schulischen Ausbildung angeeignet hast.

Für das Anerkennungsjahr stellt die Diakonie Stiftung Salem verschiedene Plätze in den Diakonischen Werkstätten und in unseren Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderungen bereit. Hier begleitest Du Menschen mit Behinderungen in ihrem Alltag oder während der Arbeit, hilfst körperliche Einschränkungen zu überwinden und leistest auch psychologischen Beistand, wenn es mal stressig wird. 

 

 

Karriere in der Diakonie Stiftung Salem

Martin Macha - Heilerziehungspfleger beim Fachdienst Ambulant Betreutes Wohnen

Ich hab eigentlich nicht damit gerechnet, dass ich mal auf die soziale Schiene komme. Nach der Schule habe ich erst eine Ausbildung zum Werkzeugmacher gemacht. Danach musste ich aber noch zum Zivildienst. Da bin ich schon zur Diakonie gekommen. Hier in der Albert-Clos-Werkstatt II habe ich eine Heilpädagogin kennengelernt, die meinte Heilerziehungspflege und Werkzeugmacher, das würde gut zusammen passen. Also hab ich mich für die Ausbildung entschieden und wollte eigentlich in den Diakonischen Werkstätten arbeiten. Aber es ist dann doch etwas anders gelaufen.

Als Heilerziehungspfleger habe ich ganz verschiedene Jobs gemacht. Ich war zum Beispiel Alltagsbegleiter eines behinderten Kindes. Zwei Jahre lang habe ich auch im Viktor-Pleß-Haus gearbeitet, einem Heilpädagogischen Kindergarten der auch zur Diakonie Stiftung Salem gehört. Irgendwann kam dann der Anruf, ob ich nicht beim Ambulant Betreuten Wohnen anfangen möchte. Ich hatte dann hier zuerst einen 450-Euro Job, bin dann aber komplett hier eingestiegen. Im Moment kann ich mir keine andere Arbeit vorstellen.

Beim ABW unterstützen wir Menschen mit Behinderungen, die in ihren eigenen Wohnungen leben. Mein Schwerpunkt ist die Arbeit mit Menschen mit psychischen Problemen. Da stehen häufig Entlastungsgespräche an. Oft hilft es Menschen in Notsituationen schon, wenn man ihnen zuhört. Was mich im Job immer wieder überrascht, ist das Vertrauen, dass die Leute einem entgegenbringen. Ich hätte nicht gedacht, dass sie sich einem Fremden gegenüber so öffnen.

Im Alltag bin ich viel unterwegs und besuche die Klienten. Die Arbeit ist ziemlich flexibel. Manchmal wird es auch stressig, wenn meine Klienten zum Beispiel an Depressionen leiden. Dazwischen liegt dann immer noch Büroarbeit an. Meine Arbeit muss ich natürlich auch dokumentieren.

So finden Sie zu uns!

Über uns

Rund 2.800 Mitarbeitende mit und ohne Behinderung arbeiten bei uns engagiert für Menschen aller Altersgruppen in unterschiedlichen Lebenslagen von der Schwangerenberatung bis zur Hospizbegleitung.

Täglich unterstützen wir mehr als 3.000 Menschen im Evangelischen Kirchenkreis Minden in der heimischen Umgebung oder bieten ihnen bei Bedarf bei uns ein Zuhause.

Kontakt

Diakonie Stiftung Salem gGmbH

Fischerallee 3a
32423 Minden

Telefon 0571 88804-0
Telefax 0571 88804-1299

info@diakonie-stiftung-salem.de

Mo-Fr: 08:00 - 16:00 Uhr