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Berufseinsteiger / Berufserfahrene

Für Fachkräfte und Berufserfahrene bietet die Diakonie Stiftung Salem eine Vielzahl attraktiver Jobangebote. Egal, ob Du gerade aus der Ausbildung kommst oder schon viele Jahre Berufserfahrung mitbringst, in der Diakonie Stiftung Salem warten neue Herausforderungen auf Dich. Freie Stellen findest Du in unseren Stellenangeboten. Oder bewirb Dich initiativ und zeig uns, warum uns deine Talente noch fehlen.

Engagierte Fachkräfte sind in unseren Einrichtungen und Diensten immer gefragt. Ob in der Altenhilfe, der Hilfe für Menschen mit Behinderungen, der Kinder- und Jugendhilfe oder in unseren Beratungsstellen und Sozialen Diensten: Unsere Mitarbeitenden sorgen dafür, dass unsere Hilfen  ankommen. Für den Einstieg bietet die Diakonie Stiftung Salem neuen Mitarbeitenden eine strukturierte Einarbeitungsphase. Erfahrene Kolleginnen und Kollegen begleiten Dich beim Start in Deine neuen Aufgaben und versuchen Dir den Übergang so einfach wie möglich zu machen.

Dein Fachwissen und Engagement ist für uns besonders wertvoll. Darum bietet die Diakonie Stiftung Salem allen Mitarbeitenden viele Fort- und Weiterbildungen an. So hast Du alle Möglichkeiten, Dich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln. In einer individuellen Karriereplanung definierst Du selbst Deine beruflichen Ziele. Viele verantwortungsvolle Aufgaben warten auf Dich. 

 

 

Karriere in der Diakonie Stiftung Salem

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Über 21 Jahre leitete Silvia Busche das Haus Laurentius Nammen, ein Altenpflegeheim der Diakonie Stiftung Salem. 2017 trat sie ihren Ruhestand an. Ihr Nachfolger im Haus Laurentius ist Reiner Meenken. Im Gespräch erklären beide, wie sie den Leitungswechsel gestaltet haben.

Herr Meenken, Sie haben erst vor kurzem die Hausleitung im Haus Laurentius übernommen. Sind Sie schon angekommen?

Meenken: Ganz neu ist die Gegend für mich nicht. Die Familie meiner Frau wohnt in Rahden, deshalb kenne ich mich hier schon gut aus. Ostwestfalen wird ja oft nachgesagt, sie seien stur. Das kann ich nicht bestätigen.

Ein Wechsel in der Hausleitung ist nach so langer Zeit ist sicherlich nicht einfach. Wie gestaltet man so einen Übergang?

Busche: Das Schicksal hat es gut mit uns gemeint. Herr Meenken kam erst, nachdem ich hier schon aufgehört habe. Wir mussten uns also nicht wochenlang auf die Nerven gehen. Trotzdem war ich natürlich Stundenweise im Haus Laurentius und habe Herrn Meenken die wichtigsten Sachen gezeigt. Außerdem kann er mich jederzeit anrufen, wenn was ist.

Frau Busche, hat sich seit ihrem Wechsel in den Ruhestand schon viel verändert?

Busche: Einige Bewohnerinnen und Bewohner kenne ich schon nicht mehr. Natürlich gibt es hier Wechsel. Manches sieht schon anders aus.

Meenken: Die Kaffeemaschine ist auch schon neu.

Herr Meenken, wie war es für Sie, die Leitung im Haus Laurentius zu übernehmen?

Meenken: Das hier ist ein neues Haus, mit einem neuen Träger. Da muss man sich reinfinden. Es gibt keine andere Möglichkeit, als ins kalte Wasser zu springen. Ich habe versucht möglichst schnell jeden hier einmal zu sehen. Ich war in Leitungs- und Vorstellungsrunden, bei Angehörigenabenden, beim Kaffeetrinken mit den Bewohnerinnen und Bewohnern und in den Teambesprechungen.

Busche: Wir sind auch zusammen einmal durch die verschiedenen Einrichtungen der Diakonie Stiftung Salem gegangen. Das Wichtigste ist, die Örtlichkeiten und das Werk kennenzulernen. Dazu gehört auch ein bisschen Smalltalk. Vieles kann man nicht in Verfahrensanweisungen kennenlernen.

Mit einem Wechsel in der Hausleitung ändert sich sicherlich viel. Wie haben Sie sich darauf vorbereitet?

Busche: Ich habe mich schon ein Jahr vorher geäußert und die Mitarbeitenden für die Änderungen fit gemacht. Das Aufhören war ein großer Schritt. Ich habe mich in diesem Werk immer sehr wohl gefühlt. Aber ich bin auch mit einem guten Gefühl gegangen. Bestimmt auch, weil ich bei den Bewerbungsgesprächen dabei sein konnte. Ich bin mit einem guten Gefühl gegangen, weil ich glaube, dass Herr Meenken ein guter Nachfolger ist.

Herr Meenken, Sie haben vor dem Wechsel zur Diakonie Stiftung Salem unter anderem in Köln gearbeitet. Ist es etwas anderes, im eher ländlichen Nammen ein Altenpflegeheim zu führen?

Meenken: Das Haus Laurentius ist natürlich etwas Besonderes. Die Bewohnerinnen und Bewohner sind hier fest verwurzelt. Wir haben auch eine ganz andere Situation als in der Großstadt. Dort gibt es teilweise gewaltige Wartelisten für Pflegeplätze.

Busche: Hier treffen sich Menschen, die sich seit Jahrzehnten nicht gesehen haben. Viele Menschen kennen sich untereinander. Das merkt man auch, wenn Angehörige zu Besuch sind. Die kommen nicht nur zu ihren Eltern, sondern treffen auch immer Bekannte und Freunde von früher. Das sind manchmal richtige Gruppenbesuche.

Herr Meenken, Sie haben das Haus Laurentius erst vor kurzem übernommen. Welche Ziele haben sie sich gesetzt? Möchten Sie vieles verändern?

Meenken: Ich möchte das Haus Laurentius so weiterführen wie es ist. Aber natürlich gibt es auch noch einige Herausforderungen, die ich angehen muss. Zum Beispiel werden demnächst viele Bewohnerinnen und Bewohner des Menzestifts Schlüsselburg zu uns ziehen. Am besten ist es natürlich, wenn sie gleich mit ihren Bezugspersonen und Freunden aus dem Menzestift zusammen einziehen können. Dazu wird auch Pflegepersonal wechseln. Das wird schon eine Herausforderung.

Frau Busche, möchten Sie Herrn Meenken noch einen Rat für die Arbeit geben?

Busche: Man muss den Job gerne machen. Das ist wichtig! Wenn es nur Hängen und Würgen ist, ist es zu wenig.

So finden Sie zu uns!

Über uns

Rund 2.800 Mitarbeitende mit und ohne Behinderung arbeiten bei uns engagiert für Menschen aller Altersgruppen in unterschiedlichen Lebenslagen von der Schwangerenberatung bis zur Hospizbegleitung.

Täglich unterstützen wir mehr als 3.000 Menschen im Evangelischen Kirchenkreis Minden in der heimischen Umgebung oder bieten ihnen bei Bedarf bei uns ein Zuhause.

Kontakt

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