Frag Gesine.

Gesine (53)

Gesine (53)

Päd­ago­gi­sche Fach­kraft

Interview mit Gesine

Gesi­ne, war­um woll­test du unbe­dingt in einem kirch­li­chen Kin­der­gar­ten arbei­ten?

Dass ich bei einem kirch­li­chen Trä­ger arbei­ten möch­te, wur­de mir schon durch die Vor­prak­ti­ka zu mei­ner Erzie­her­aus­bil­dung klar. Mir wur­de bewusst, dass christ­li­che Wer­te eine wich­ti­ge Grund­la­ge für ein gutes Mit­ein­an­der mit den Kin­dern, den Eltern und den Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen sind. Wäh­rend mei­nes Aner­ken­nungs­jah­res habe ich die Dia­ko­nie Stif­tung Salem als Arbeit­ge­ber und das Team der Kita Goeben­stra­ße als Kol­le­gen­schaft ken­nen­ge­lernt. Sofort ist man mir mit Offen­heit begeg­net und hat mir Ver­trau­en ent­ge­gen­ge­bracht. Das hat mich von Anfang an begeis­tert.

Was macht das Mit­ein­an­der für dich aus?

Von­ein­an­der ler­nen, sich aus­tau­schen und wei­ter­ent­wi­ckeln kön­nen. So ist es mög­lich, päd­ago­gi­sches Fach­wis­sen best­mög­lich prak­tisch umzu­set­zen und offen zu blei­ben für neue Impul­se. Das hat bei uns immer gut geklappt. „Mit­ein­an­der“ bedeu­tet aber auch natür­lich und authen­tisch sein zu kön­nen, ein­fach Mensch zu sein. Sich gegen­sei­tig zu stär­ken und im Team für­ein­an­der ein­zu­ste­hen.

Wie habt ihr es geschafft, die­se Atmo­sphä­re auf­zu­bau­en?

Man muss den Men­schen sehen und ihn anneh­men, mit allem was er mit­bringt. Das geben wir an die Kin­der wei­ter. Wir ach­ten auf den Ein­zel­nen, öff­nen Türen und spre­chen selbst schwie­ri­ge The­men an.

Eine wert­vol­le Auf­ga­be …

Ja, wir erken­nen die Fähig­kei­ten und Fer­tig­kei­ten der Kin­der und för­dern sie indi­vi­du­ell. So ver­set­zen wir sie in die Lage, auch als Schul­kin­der ihren Weg ins wei­te­re Leben zu fin­den. Ins­ge­samt ist die gesell­schaft­li­che Teil­ha­be, auch für Kin­der mit Behin­de­run­gen, ein wich­ti­ges Ziel. Um das leis­ten zu kön­nen, arbei­ten wir auch mit ande­ren Ein­rich­tun­gen zusam­men und sind durch Fort- und Wei­ter­bil­dun­gen immer auf dem neu­es­ten Stand der Päd­ago­gik. Manch­mal wün­sche ich mir mehr Aner­ken­nung des Beru­fes in der Gesell­schaft. Viel Wert­schät­zung für unse­re Arbeit erhal­ten wir von der Dia­ko­nie Stif­tung Salem. Das macht stark und moti­viert.