Frag Jacqueline.

Jacqueline (32)

Jacqueline (32)

Alten­pfle­ge­rin

Interview mit Jacqueline

Jac­que­line, du bist Alten­pfle­ge­rin in der ambu­lan­ten Pfle­ge – was machst du da alles?

Ich besu­che mei­ne Kli­en­tin­nen und Kli­en­ten zu Hau­se. Bei man­chen geht es im Rah­men der Grund­pfle­ge um klei­ne­re Hil­fen im All­tag, bei ande­ren geht es um die Behand­lungs­pfle­ge. Es ist unglaub­lich, wie dank­bar die Men­schen dafür sind, sie schät­zen es wirk­lich, dass wir uns für sie ein­set­zen und sie unter­stüt­zen.

Wie bist du zu die­sem Job gekom­men?

Nach mei­ner Aus­bil­dung habe ich sechs Jah­re in einem Pfle­ge­heim gear­bei­tet, auch die Wei­ter­bil­dung zur Pfle­ge­dienst­lei­tung habe ich gemacht. Nach der Geburt mei­nes ers­ten Kin­des wur­de ich von einem dama­li­gen Pfle­ge­dienst­lei­ter der Dia­ko­nie Stif­tung Salem gefragt, ob ich in die ambu­lan­te Pfle­ge wech­seln will. Ihn traf ich, weil wir gera­de einen Pfle­ge­dienst für den Opa mei­nes Man­nes such­ten. Ich bin die Ein­zi­ge in mei­ner Fami­lie, die sich für einen Pfle­ge­be­ruf ent­schie­den hat und mich erfüllt das total. Neben der fach­li­chen zählt ins­be­son­de­re die sozia­le Kom­pe­tenz. Dazu gehört Ein­füh­lungs­ver­mö­gen, Kom­mu­ni­ka­ti­ons­fä­hig­keit, Eigen­ver­ant­wor­tung und auch Team­fä­hig­keit. Das liegt mir, denn ich brau­che den Kon­takt zu den Men­schen. Und viel Bewe­gung fin­de ich auch super – nur im Büro zu sit­zen, wäre nichts für mich.

War der Schritt in die ambu­lan­te Pfle­ge rich­tig für dich?

Ja, ich lie­be die­sen Job, denn dabei geht es nicht nur um die pfle­ge­ri­sche Ver­sor­gung. Man teilt man mit den Men­schen Freud und Leid, kann jede Men­ge Herz ein­brin­gen und bekommt dafür viel zurück. Und ich bin ger­ne beim ambu­lan­ten Pfle­ge­dienst, weil sich hier die Arbeits­zei­ten mit Kin­dern gut gestal­ten las­sen.