Frag Sarah.

Sarah (25)

Sarah (25)

Erzie­he­rin

Interview mit Sarah

Sarah, du bist Erzie­he­rin. Wie bist du auf die­sen Beruf gekommen?

Nach mei­nem Abitur habe ich mich zunächst für ein dua­les Stu­di­um im Bereich Fit­ness- und Gesund­heit ent­schie­den. Sport macht mir Spaß und ist ein wich­ti­ger Teil mei­nes Lebens, doch eher als Hob­by. Das war mir recht schnell klar und daher habe ich mich noch ein­mal ganz neu ori­en­tiert. Zufäl­lig habe ich in einem alten Freund­schafts­buch mei­nen ers­ten Berufs­wunsch wie­der­ent­deckt: Ich woll­te Erzie­he­rin wer­den. Für mich war das ein Aha-Moment und ich habe mich direkt mit den Aus­bil­dungs­mög­lich­kei­ten als Erzie­he­rin beschäf­tigt. In Her­ford konn­te ich dann mit einer pra­xis­in­te­grier­ten 3‑jährigen Aus­bil­dung beginnen.

Was ist das beson­de­rer an der pra­xis­in­te­grier­ten Ausbildung?

Theo­rie und Pra­xis wer­den wäh­rend der drei Jah­re mit­ein­an­der kom­bi­niert. Auf zwei Schul­ta­ge fol­gen drei Arbeits­ta­ge. Für mich war das super, denn schon wäh­rend der Aus­bil­dung konn­te ich unter­schied­li­che Berei­che ken­nen­ler­nen und aus­pro­bie­ren, was mir prak­tisch liegt und was nicht so sehr. Im ers­ten Jahr war ich in einer Kin­der­ta­ges­stät­te tätig, im zwei­ten Jahr in einer Clea­ring­grup­pe und im drit­ten Jahr konn­te ich bereits ers­te Erfah­run­gen in einer Wohn­grup­pe sammeln.

Bist du nach dei­ner Aus­bil­dung direkt bei der Dia­ko­nie Stif­tung Salem angefangen?

Ja genau! Ich habe mich für eine Stel­le in der Jugend­hil­fe bewor­ben. Ich woll­te unbe­dingt in einer Wohn­grup­pe arbei­ten. Das war mein Wunsch nach der Aus­bil­dung. Bei der Dia­ko­nie Stif­tung Salem war in der Mäd­chen-Wohn­grup­pe Viel­falt eine Stel­le als Erzieher(in) frei. Im Juli 2021 habe ich ange­fan­gen und betreue heu­te mit mei­nen Kol­le­gin­nen 7 Mäd­chen zwi­schen 12 und 18 Jahren.

Wel­che Fähig­kei­ten braucht man für die­sen Job?

Man braucht ein Herz für Men­schen! Empa­thie ist wich­tig. Jeder Mensch ist anders und hat sei­ne eige­ne Geschich­te. Man muss sich in sein Gegen­über rein­den­ken, um Ver­ständ­nis auf­brin­gen zu kön­nen. Den Kin­dern gegen­über, aber auch den Eltern. Man braucht Geduld und muss fle­xi­bel sein. Aber auch taff und strapazierfähig.

Wel­che Erfah­run­gen hast du bis­her bei der Dia­ko­nie Stif­tung Salem machen können?

Die­ser Job ist zwar mein ers­ter als aus­ge­lern­te Fach­kraft. Ich habe aber schon vie­le Neben­jobs gemacht. Im Ein­zel­han­del oder in der Gas­tro­no­mie. Bei der Dia­ko­nie Stif­tung Salem ist vie­les anders: Ich erle­be Für­sor­ge für Mit­ar­bei­ten­de. Das wirkt sich auch auf die Arbeit im Team aus. Wir sind ehr­lich mit­ein­an­der und loy­al. Wir sind ein abge­stimm­tes Team und das ermög­licht uns eine gute Betreu­ung der Mäd­chen. Ich bin ange­kom­men. Als Teil des Teams und in der Dia­ko­nie Stif­tung Salem.

Beschrei­be dei­nen Job mit 3 Worten:

Fle­xi­bi­li­tät, Empa­thie, Spaß