
Frag Marcus.
Vom Straßenbauer und LKW-Fahrer zum Pflegefachassistenten: Marcus erzählt im Interview, wie er über die Unterstützung der Bundesanstalt für Arbeit eine
Dass ich bei einem kirchlichen Träger arbeiten möchte, wurde mir schon durch die Vorpraktika zu meiner Erzieherausbildung klar. Mir wurde bewusst, dass christliche Werte eine wichtige Grundlage für ein gutes Miteinander mit den Kindern, den Eltern und den Kolleginnen und Kollegen sind. Während meines Anerkennungsjahres habe ich die Diakonie Stiftung Salem als Arbeitgeber und das Team der Kita Goebenstraße als Kollegenschaft kennengelernt. Sofort ist man mir mit Offenheit begegnet und hat mir Vertrauen entgegengebracht. Das hat mich von Anfang an begeistert.
Voneinander lernen, sich austauschen und weiterentwickeln können. So ist es möglich, pädagogisches Fachwissen bestmöglich praktisch umzusetzen und offen zu bleiben für neue Impulse. Das hat bei uns immer gut geklappt. „Miteinander“ bedeutet aber auch natürlich und authentisch sein zu können, einfach Mensch zu sein. Sich gegenseitig zu stärken und im Team füreinander einzustehen.
Man muss den Menschen sehen und ihn annehmen, mit allem was er mitbringt. Das geben wir an die Kinder weiter. Wir achten auf den Einzelnen, öffnen Türen und sprechen selbst schwierige Themen an.
Ja, wir erkennen die Fähigkeiten und Fertigkeiten der Kinder und fördern sie individuell. So versetzen wir sie in die Lage, auch als Schulkinder ihren Weg ins weitere Leben zu finden. Insgesamt ist die gesellschaftliche Teilhabe, auch für Kinder mit Behinderungen, ein wichtiges Ziel. Um das leisten zu können, arbeiten wir auch mit anderen Einrichtungen zusammen und sind durch Fort- und Weiterbildungen immer auf dem neuesten Stand der Pädagogik. Manchmal wünsche ich mir mehr Anerkennung des Berufes in der Gesellschaft. Viel Wertschätzung für unsere Arbeit erhalten wir von der Diakonie Stiftung Salem. Das macht stark und motiviert.

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