
Frag Marcus.
Vom Straßenbauer und LKW-Fahrer zum Pflegefachassistenten: Marcus erzählt im Interview, wie er über die Unterstützung der Bundesanstalt für Arbeit eine
Ich bin eine echte Löwenmama und liebe meine Kinder über alles. Aber ich fühle mich als noch bessere Mutter, wenn ich auch arbeiten gehen kann. Mein Sohn ist acht Jahre alt, meine Tochter 18 Monate und in meiner Familie läuft‘s super – erst recht, seitdem ich in der Beratungsstelle für Familienplanung und Schwangerschaftskonflikte „die fam.“ arbeite.
Eigentlich bin ich Restaurantfachfrau, doch die Arbeitszeiten in der Gastronomie sind nicht besonders kindertauglich. Deshalb habe ich mit 33 Jahren noch die Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement gemacht – im Bewerbungscenter, wo wir auch Geflüchtete begleitet haben. Da ich Deutsch, Türkisch und Kurdisch spreche, habe ich für viele ehrenamtlich gedolmetscht, auch in der „fam“. Zufällig habe ich dann im Internet gesehen, dass hier eine Stelle im Sekretariat frei ist – und habe sie bekommen!
Ja, die Schule meines Sohn liegt nah bei der „fam“, die Tagesmutter betreut die Kleine – und ich habe noch nie so einen tollen Arbeitgeber gehabt. Die Diakonie Stiftung Salem ist kinderfreundlich, mitarbeiterfreundlich und absolut verständnisvoll. Ich teile mir die Stelle mit einer Kollegin und der Job füllt mich aus: Ich freue mich darauf, morgens herzukommen. Und das Beste: Hier helfen wir Schwangeren, jungen Müttern und Familien, wo wir nur können, sodass auch sie in eine gute Zukunft blicken können.

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